Einfach ausgedrückt sind Bibeli eine Erkrankung
der Talgdrüsenfollikel. Talgdrüsenfollikel sind kleine Bläschen unter
der Hautoberfläche, in welche von den Talgdrüsen Hautfett abgesondert
wird. Bei Bibeli bildet sich übermässig viel Talg, der eben dort abgelagert
wird. Da gleichzeitig die Ausführungsgänge der Bläschen zur Hautoberfläche
durch eine verstärkte Verhornung verstopfen, kann der Talg durch die Hautporen
nicht mehr richtig abfliessen. Als Folge davon kommt es zur Bildung von
Mitessern, den so genannten Komedonen. Siedeln sich dann auch noch Bakterien
an, kommt es zur Entzündung der Talgdrüsen und ein Bibeli entsteht. Zuerst
spürst du einen Schmerz, dann rötet sich die Stelle, schwillt an und füllt
sich mit Eiter. Letztlich springt das Bibeli auf, der Eiter fliesst aus,
die Stelle trocknet und heilt langsam ab.
Bei Bibeli gibt es keine qualitativen Unterschiede. Einzig Stärke und
Anzahl der Bibeli variieren. Bei schweren Bibeli sollte ein Arzt aufgesucht
werden, wenn sich nach ca. 4–6 Wochen Behandlung mit zum Beispiel
den Leucen-Produkten keine Verbesserung des Hautbildes zeigt.