Bibeli kann grundsätzlich
jeder bekommen. Sie tritt vor allem bei Jugendlichen während der Umstellung
des Hormonhaushaltes, also in der Pubertät, auf. In dieser Lebensphase
produzieren die Talgdrüsen in deiner Haut mehr Talg, und zwar vor allem
im Gesicht, im Nacken, auf der Brust und am Rücken. Während der Pubertät
zählen Bibeli zu den häufigsten Hauterkrankungen. Bibeli können
aber auch auftreten, wenn man das Tennager-Alter längst hinter sich
hat. Und zwar dann, wenn der Hormonhaushalt nicht stimmig ist oder sich
umstellt. So treten Bibeli auch häufig während Schwangerschaften auf.
Die Neigung zur Hauterkrankung
ist erblich bedingt. So kriegt denn auch nicht jeder Mensch gleich viele
Bibeli. Darüber hinaus gibt es aber noch weitere Faktoren, die zum Auftreten
der Bibeli in erheblichem Masse beitragen:
- männliche Geschlechtshormone, die Androgene, fördern die Talgproduktion in den Talgdrüsen
- Verhornungsstörungen des oberen Follikelkanals
- Erhöhte Bibeligefahr (70%), wenn beide Eltern Bibeli hatten
Bibeli können aber auch durch äussere Faktoren ausgelöst werden. Hierzu
zählen Umwelteinflüsse (Klima), beruflicher Umgang mit Ölen, Fetten oder
chlorierten Kohlenwasserstoffen, innerlich oder äusserlich angewendete
Arzneimittel und «falsche» Kosmetika.