Pickel? Nein danke!

Wie kommt es zu unreiner Haut?

Pickel entstehen, wenn die Talgdrüsenfollikel nicht richtig arbeiten. Diese Bläschen unter der Hautoberfläche geben das Hautfett ab. Somit sind also übereifrige Talgdrüsenfollikel daran schuld, wenn sich zu viel Talg oder Hautfett bildet.

Einerseits ist also zu viel Talg vorhanden, andererseits kann dieser Talg durch eine verstärkte Verhornung und Verengung der Hautporen nicht ordentlich abfliessen. In der Folge entstehen Pickel. Das tut nicht nur weh, das Ganze kann sich auch entzünden, anschwellen und sich mit Eiter füllen. Reift der Pickel, springt er auf, Eiter fliesst weg und die Stelle heilt wieder ab.

Beim Aufkommen von Hautunreinheiten gibt es Unterschiede in der Art, Stärke und Anzahl. Bei schweren Pickeln sollten Sie einen Arzt aufsuchen, wenn sich das Hautbild nach ca. vier bis sechs Wochen Behandlung (zum Beispiel mit Leucen-Produkten) nicht bessert.

Grundsätzlich kann sie jeder Mensch bekommen. Sie treten vor allem bei Jugendlichen während der Umstellung des Hormonhaushaltes in der Pubertät auf. Die Talgdrüsen in der Haut produzieren mehr Talg vor allem im Gesicht, am Nacken, auf der Brust und am Rücken. Pickel bilden während der Pubertät die häufigste Hauterkrankung.

Hautunreinheiten können leider auch auftreten, wenn das Teenager-Alter längstens hinter einem liegt. Immer dann, wenn der Hormonhaushalt unausgeglichen ist oder sich umstellt, kann es dazu kommen. Häufig passiert dies im Rahmen einer Schwangerschaft.

Nicht jeder Mensch hat die gleiche Neigung, Hautunreinheiten zu bekommen. Zumal Hauterkrankungen auch erblich bedingt sind.


Folgende Faktoren fördern die Entstehung von Pickeln und Mitessern (Blackheads):

  • Männliche Geschlechtshormone, die Androgene, fördern die Talgproduktion in den Talgdrüsen
  • Verhornungsstörungen des oberen Follikelkanals
  • Die Wahrscheinlichkeit für Pickel (70%) besteht dann, wenn beide Eltern bereits davon betroffen waren.


Aber auch äussere Einflüsse begünstigen die Entstehung von Hautunreinheiten:

  • Umwelteinflüsse (Klima)
  • ein beruflicher Umgang mit Ölen, Fetten oder chlorierten Kohlenwasserstoffen
  • innerlich oder äusserlich angewendete Arzneimittel
  • «falsche» Kosmetika